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Durchflusszytometrie

Der AlzAlert-Test zur Diagnose der Alzheimer-Erkrankung basiert auf einem sensitiven durchflusszytometrischen Verfahren, oft auch FACS genannt. Die Abkürzung steht für fluoreszenz-aktivierte Zellsortierung (Fluorescence Activated Cell Sorting). Es handelt sich heute um eine analytische Standardmethode. Zum Einsatz kommen hoch auflösende Geräte.

Sehr kleine Partikel und fibrilläre Proteinstrukturen wie die Ablagerungen des Aβ-Peptids, welche einer Alzheimer-Erkrankung vorausgehen, lassen sich mit dieser Methode erkennen. Die im Blut und in der Rückenmarksflüssigkeit auftretenden Partikel werden in einem Flüssigkeitsstrom durch einen Laser-Strahl geleitet, so dass Fluoreszenz- und Streulichtsignale gemessen werden können.

Vom Messpunkt aus wird in verschiedenen Raumwinkeln Streulicht gemessen: Vorwärts gestreutes Laserlicht (10°-Winkel) liefert Auskunft über die relative Größe der Partikel, im rechten Winkel abgelenktes Licht ist ein Maß für die Oberflächenbeschaffenheit bzw. Granularität.

Die Markierungssonden setzen sich spezifisch an die Aβ-Peptid-Assoziate an, so dass diese als fluoreszenz-positive Partikel sichtbar gemacht und über eine spezielle Datenerfassungs- und Auswertungs-Software interpretiert werden können.